Das Abenteuer Niederrheinliga beginnt!

Nach fast sieben Wochen harter Vorbereitung geht es endlich wieder um Punkte.

Mit dem Heimspiel am kommenden Sonntag (15Uhr) gegen den VFL Rhede, läutet der VFR eine neue Ära ein, das Abenteuer Niederrheinliga beginnt. „Wir sind heiß aufs erste Spiel“, so Cheftrainer Dieter Hußmanns voller Vorfreude auf den ersten Spieltag.

Fakt ist, dass der VFR seit der Gründung im Jahre 1920 noch nie so hoch spielen durfte und diese sechste Liga bislang eine große Unbekannte ist. Daher hoffen wir von Beginn an auf eine zahlreiche und lautstarke Kulisse, damit wir gemeinsam die erste Hürde VFL Rhede erfolgreich nehmen können.

von André Lerch

Am Sonntag beginnt der VfR die Saison in der Niederrheinliga gegen Mitaufsteiger Rhede…

Perfekt postiert hat Trainer Dieter Hussmanns seine Truppe beim Fototermin.

24-Stunden nach dem Ausscheiden bei der Stadtmeisterschaft unterlag unsere 2.Mannschaft gegen den Bezirksligisten aus Wickrath in letzter Minute 1:2.

Zu Beginn des Spiels diktierten die Wickrather das Spiel ohne sich klare Chancen zu erspielen. Nach einer Viertelstunde kam unser Team besser ins Spiel und Carsten Schilling hatte eine sehr gute Torchance, leider verzog er aus halblinker Position. Der Gast aus Wickrath hatte aber weiterhin die größeren Spielanteile und kam jetzt auch zu Torchancen, die entweder am Tor vorbei gingen oder aber von Kevin Kubik zu nichte gemacht wurden. Ein Distanzschuss von David Vrieze und eine Chance von Martin Wolters führten in der Folgezeit nicht zum Erfolg. Da auch die Wickrather nicht entschlossen genug vor dem Tor waren, blieb es bis zur Pause beim 0:0. Jan “Jimmy” Hendricks kam nun für den angeschlagenen Kevin Albrecht ins Team. Unmittelbar nach Wiederbeginn, unser Team war wohl noch in der Kabine, vergaben die Wickrather eine 100 %ige Chance. Fischeln verlegte sich jetzt nur noch aufs Kontern, die Belastung aus dem Spiel vom Vortag war jetzt deutlich spürbar. Wie aus heiterem Himmel dann die Führung in der 52. Minute. Die Chance schien bereits vorbei, als Martin Wolters den Wickrather Torwart mit einem Linksschuss auf dem falschen Fuß erwischte. Fischeln nahm nun den zweiten Stürmer aus dem Spiel und brachte Christopher Lindenau um das Mittelfeld zu verstärken. Wickrath legte jetzt einen Gang zu und erhöhte den Druck auf das Fischelner Tor. In der 65. Minute war es dann soweit. Ein herrliches Anspiel in die Tiefe, nahm der Wickrather Stürmer auf, umspielte Kevin Kubik und schoss aus spitzem Winkel ein.
In der Folgezeit gab es die ein oder andere Chance hüben wie drüben, aber keine führte zum Erfolg. Als keiner mehr mit einem Treffer rechnete, führte ein Ballverlust im Mittelfeld in der 90. Minute zum Siegtor der Wickrather. Unter dem Strich ein verdienter Erfolg.

Aufstellung: Kubik - Albrecht - Niedmers, Vrieze - Mollowitz, Schilling - Polak, Byrasch, Rath - Wolters , Boortz

Auswechslung zur Halbzeit: Hendricks für Albrecht
65. Spielminute Lindenau für Boortz

VFR II scheidet gegen Union Krefeld aus. (O:2)

Gut gespielt, 50 Minuten Unterzahl, hochkarätige Chancen, aufopferungsvolle Bereitschaft, starker Auftritt als Team wurde nicht belohnt.

Von Beginn an dominierte der VFR Fischeln das Spiel und hatte in der 5. Minute nach einer Ecke von Marvin Byrasch die große Chance durch Christian “Meijer” Hollender per Kopf in Führung zu gehen, doch sein Kopfball aus 7 Metern wehrte der Torwart mit dem Fuß ab, der Nachschuss von Martin Wolters am Fünf-Meter-Raum ging über den Kasten. Zwei Minuten später wieder eingeleitet von Marvin Byrasch, fand Jannik Boortz mit einem Schuss aus der Drehung im Torwart der Unionisten seinen Meister. Danach in der 12. Minute die Szene, die das Spiel entscheiden sollte. Ein Schuss von Union klatschte an die Latte und als Ashraf Khader den abprallenden Ball per Scherenschlag aus 8-Metern versenken wollte, ging Michael Capusan dazwischen und spielte den Ball mit der Hand. Konsequenz Elfmeter und die Rote Karte. 1: 0 für Union. Danach taten sich die “Jungen Wilden” schwer wieder Ordnung ins Spiel zu bringen, aber mit zunehmender Spielzeit gelang dies immer besser. Trotzdem musste man das 0:2 durch Ashraf Khader hinnehmen, der herrlich freigespielt in gewohnt abgeklärter Manier vollstreckte. Kurz vor dem Pausenpfiff, nach einem Patzer des Torwarts, er war zu weit aus dem Tor geeilt, traf Martin Wolters aus 40 Metern nur den Pfosten des leeren Gehäuses. In der Halbzeit musste Marvin Byrasch passen und so musste der VFR, der aufgrund beruflicher Verpflichtungen einiger Spieler nur einen Mann auf der Bank hatte, wechseln. Stefan Schmit spielte fortan in der Spitze und Martin Wolters zog sich ins Mittelfeld zurück. Wer gedacht hatte, nun wird man die Unterzahl in der zweiten Halbzeit spüren, sah sich getäuscht, Fischeln kämpfte aufopferungsvoll und versuchte den Anschluss herzustellen, doch leider fehlte das Glück Herrlich angespielt von Stefan Schmidt setzte sich Jannik Boortz im Laufduell durch und spitzelte den Ball am Torwart aber auch leider am Tor vorbei. Ein Freistoß auf 18 Metern setzte Sascha Rath ans Lattendreieck. Einen Linksschuss von Jannik rettete der Torwart und ein Schuss von Martin ging knapp vorbei. Zwischen diesen Chancen gab es immer wieder gute Konterchancen, doch Union versäumte es das Spiel zu entscheiden und scheiterte ein ums andere Mal am guten Keeper Kevin Kubik. 5 Minuten vor dem Ende die Riesenchance für den guten Sascha Rath. Herrlich freigespielt schoss er den Ball aus aus 10 Metern neben das leere Tor. Aufgemuntert von den Mitspielern versuchte der VFR alles, doch es blieb beim 2:0. Ein interessantes abwechslungsreiches Spiel für die Zuschauer, die nach dem Spiel beiden Teams applaudierten und nicht wenige waren der Meinung, dass dies ein starker Auftritt des VFR war. Dafür kann man sich aber nichts kaufen, es muss weiter so hart und konsequent gearbeitet werden, wie in den ersten Wochen. Bereits heute abend empfängt man um 19.30 Uhr den Bezirksligisten aus Wickrath, der noch am Samstag unserer “Ersten” mit 2:5 unterlag.

VfR II Mannschaft im Viertelfinale der Stadtmeisterschaft

Die Spiele der Stadtmeisterschaft (von Union Krefeld ausgerichtet) finden nun unter der Woche statt. Der nächste Auftritt unserer zweiten Mannschaft ist am Dienstag Abend um 19:15 geplant. Hier bestreitet man das Viertelfinale gegen den Ausrichter Union Krefeld.

Das TV-Team der Westdeutschen Zeitung war beim letzten Härtetest gegen den NRW Ligisten Velbert an der Kölnerstraße zu Gast und sammelte ein paar Eindrucke. Hier seht Ihr das Ergebnis.

1 Runde im Diebels Niederrheinpokal:
TuS Wickrath - VfR Fischeln 2:5 (2:5)

1 Runde im Diebels Niederrheinpokal:
TuS Wickrath - VfR Fischeln 2:5 (2:5)

VfR Fischeln erreicht 2. Runde des Niederrheinpokals

TuS Wickrath - VfR Fischeln 2:5 (0:5)

Tore:
0:1 Thomas Bahr (7.)
0:2 Thomas Bahr (8.)
0:3 Daniel Schmitz (60.)
0:4 Mike Grühn (65.)
0:5 Mike Grühn (67.)
1:5 Markus Hilgers (72.)
2:5 Samir Coral (83.)

Der VfR Fischeln spielt in folgender Aufstellung:

Kohnen - Haupt (65. Jagenburg), Kipka, Schmitz, Killich - Hebold - Richter, Janicina (71. Lippolis), Grühn, Enger (46. Sahin) - Bahr

Zum Spiel:
Der VfR Fischeln siegt mit 5:2 in beim Bezirksligisten TuS Wickrath und zieht in die 2. Runde des Niederrheinpokals ein. In der nächsten Runde wartet nun der Sieger der Partie Sterkrade 06/07 gegen 1. FC Kleve (heute 15h).

In einer ordentlichen ersten Hälfte, verbunden mit einer druckvollen Anfangsphase, legten die Gäste aus Fischeln den Grundstein zu einem letztenendes ungefährdeten Sieg. Für eine frühe 2:0 Führung sorgte Torjäger Thomas in der 5. und 9. Minute. Dies war gleichzeitig auch der Pausenstand.

Auch in der zweiten Hälfte hatten die höherklassigen Gäste das Geschehen im Griff und zwischen der 60. und 70. Minute sogar auf 5:0. Zunächst traf VfR-Kapitän Daniel “Letche” Schmitz nach Vorarbeit von Mike Grühn per Kopf zum 0:3 (60.), ehe der Spielmacher anschliessend selbst zwei Mal zuschlug. Mit einem indirekter Freistosstor (65.) im 16er und einem Traumtor (67.), bei dem er Wickraths Keeper mit einem Heber in Höhe der Mittellinie überwand, reihte sich Fischelns 10er in die Torschützenliste ein.

Mit dem Gefühl des sicheren Sieges im Rücken schaltete der VfR in den letzten 20 Minuten merklich ein paar Gänge zurück und ging nicht mehr mit der Konzetration und Entschlossenheit zu Werke, wie sich das Trainer Dieter Hussmanns gewünscht hätte. So konnte die Hausherren in der Schlussphase noch Ergebniskorrektur betreiben und zunächst auf 1:5 (72.) und dann auf 2:5 (83.) verkürzen.

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